Film Tango Berlin

Kordula HildebrandtTANGONALE 2012, 20.-22. Juli 2012, ufaFabrik Berlin

Film „Tango Berlin" von Kordula Hildebrandt
ab Freitag 20. Juli, 19:00 - Präsentation des Trailers in der GALERIE

TANGO BERLIN ist ein abendfüllender Dokumentarfilm mit den Pionieren der Berliner Tango-Szene, bekannten Tango-Tänzern und internationalen Größen der Tango-Musik, die in Berlin leben. TANGO BERLIN geht der Frage nach warum Menschen Tango tanzen und was bewegt sie im Innern? Es geht um Menschen, die ihr Leben durch und mit dem Tango verändert haben. Der Tango gibt ihnen das, wonach sie suchen, vor allem in einer Millionenstadt wie Berlin. Sinnliche Erlebnisse bieten die Tanzszenen, die den Zuschauer hineinziehen in die sensuelle Erotik des Tango.
TANGO BERLIN wurde seit Mai 2010 in Berlin gedreht. Die Crew hat sich aufgeteilt, so dass ein Team über monatelang die Tango-Szene in den verschiedenen Milongas (Tango-Salons) und Sonderveranstaltungen begleitet hat. Die szenischen Aufnahmen beschränken sich auf wenige Orte, die über das Spiel der Schauspieler zum Gefühl des Tango vorstoßen. Der Zuschauer kann ebenso stark mit den Tango-Tänzen mitgehen, die in speziellen Kulissen vorgeführt wurden. Durch die ästhetisch komponierten Interviews erhält der Film seinen besonderen Charakter.
TANGO BERLIN wird auf der TANGONAL 2012 präsentiert von TangoGenial, einem Verein zur Förderung der Tangokultur aus Berlin.

 

Mehr zum Film auf: www.tangoberlin-der-film.de
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Tango genial

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Fotoausstellung

TANGONALE 2012, 20.-22. Juli 2012, ufaFabrik Berlin
Eröffnung der Ausstellung TangoBilder 2
Samstag, 21. Juli, 15:00, im Café Olé in der ufaFabrik

Einer der Themenschwerpunktthemen auf der TANGONALE 2012 ist die Tangofotografie. Die Darstellung des Tango mit den Mitteln der Fotografie ist so alt wie der Tango selbst. Die Bewegungen, die Stimmungen, die Geschichten und Orte des Tango stellten schon immer eine Inspiration und Herausforderung für Fotographen dar.
Auf der TANGONALE 2012 stellen eine Reihe von Fotografinnen und Fotografen aus, die ihren individuelle Sicht auf den Tango in einer hohen Qualität präsentieren – und die auch einen besonderenZugang zu unserem Festival haben:

Astrid Weiske aus Berlin ist auch mit Ihrer Performance „Queertango" vertreten
Daniel Flores aus Buenos Aires hat das Foto für das Plakat entwickelt
Michael Anlauf aus Tucuman erstellte und betreut die Website für die TANGONALE
Ute Feiler & Aaron Donner sowie Ronja Wutke von Pá Bailar bieten ein Tango-Fotoshooting auf der TANGOANLE 2012 an (lassen sie sich überraschen...)

Daniel FloresDaniel Flores

„Mein Schwerpunkt liegt auf Fotografien lebendiger Details der klassischen Architektur von Buenos Aires und der Kultur „Porteña" (Tango, Milongas, Arbeit etc.).
Seit meiner Jugend befasse ich mich mit Ästhetik und Design. Die Fotografie erlaubt es mir, auf alles Dekorative zu verzichten und Situationen und Dinge, die ich „sehe" - hauptsächlich in schwarz-weiß - „ungeschminkt" einzufangen. Personen und Architektur gewinnen eine zeitlose Dimension, die ebenso 40 Jahre und mehr zurückliegen könnte. So komponiere ich die Dinge, die ich am meisten liebe: Buenos Aires, Tango, Reisen ..."
"Toda mi vida estudie y trabaje con la estetica y el diseño, la fotografia me permite obviar algunos de estos elementos y sacar situaciones "sin maquillaje"de las cosas que "veo", generalmente en blanco y negro, parecen atemporales los personajes y la arquitectura tienen una dimencion que puede ser parecida a 40 años atras y asi compongo las cosas que mas amo, Buenos Aires, el tango, los viajes..."

Bailando en el empedrado - Monica y Hogo- La Boca-Buenos Aires-Argentina

Mehr zu Daniel Flores

Michael Anlauf

Michael Anlauf

Geboren 1962 in Berlin, Autodidakt, Unterricht in Fotografie bei Reinhard Gorn, arbeitet als Fotograf, Akt, Produkt und Theaterfotografie. Kommt wegen eines schlechten Kinoprogramms zum Tango. Studiert zwischendurch ein Jahr Multimedia design. Dreht das Bewerbungsvideo für Olga Sokolinskaja, die damit ihre Rolle im Argentinischen Film "La puta y la ballena" bekommt, worauf er einen Monat auf ihre 2 Kinder in Buenos Aires aufpasst und schließlich seine spätere Frau in einer Milonga kennen lernt, während Olga in Patagonien bei den Dreharbeiten ist. 2004 eröffnet er in Buenos Aires das Tango Guesthouse "Naranjo en Flor Tango" und fotografiert in der Zeit u.a. für das Magazin Tangauta. Heute lebt und arbeitet er in San Miguel de Tucumán als Multimedia-Webdesigner, Fotograf und Dozent. Michael ist u. a. für Design und Umsetzung der Seiten www.hanshennerbecker.de, www.tangonale.eu, www.cafetindelsur.de verantwortlich und arbeitet für Kunden in Europa und Lateinamerika.

Abrazo

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Uta Feiler & Aaron Donner

Uta Feiler und Aaron Donner

Tangofotografie

Licht Schatten Spiel der Körper Spiel der Formen Verrückt Verkreuzt Gewunden Geschlungen alles um eine Mitte von 2 Spannung & Spiel Gefasste Form Diagonal Es ist nichts außer Bewegung & Musik und es ist viel an Geformter Emotion.

www.Uta-feiler.de


Astrid Weiske

Astrid Weiske

Die Fotografien der Berliner Tanzlehrerin und Tänzerin Astrid Weise zeigen in einigen abstrakten Bildern, die die Tanzbewegung in dynamische Formen und impressionistische Farben zerlegen und Raum für Assoziationen beim Betrachter lassen. Live und unzensiert sozusagen, Momentaufnahmen eines intimen Rapports der Tanzenden miteinander.

Astrid WeiskeOhne Pose, ohne Schnickschnack verschwimmt auf diesen Tanzporträts der Hintergrund und der umgebende Raum zu einer entfernten Farbmasse, so wie die Umgebung in der Wahrnehmung der Tänzer verschwimmt, die diese versunken ineinander und in die Musik in den hintersten Winkel ihres Sichtfeldes verdrängen. In gewisser Weise tritt der Betrachter / die Betrachterin über das Objektiv der Fotografin in einen Dialog mit den abgebildeten Tänzern – wird Teil ihres Erlebnisraumes und fühlt sich so vielleicht auch an ähnliche, eigene Erfahrungen erinnert oder sehnt sich danach, diese Intimität selbst im Tanz herzustellen. Es sind die Nähe zum Objekt, der Ausschnitt aus dem wirklichen Leben, die Momentaufnahme intimer Augenblicke, die Astrid Weiske interessieren, und die ihre Bilder aus einer Masse von bekannten Tangofotografien hervorstechen lassen, ohne sich die sich auf schöne Raumkompositionen und interessante Posen zu kaprizieren.

Astrid Weise tanzt seit 1996 argentinischen Tango und ist mittlerweile weit über Berliner Grenzen eine international respektierte Tangolehrerin und Tänzerin und organisiert darüber hinaus das jährliche Berlin internationale Queertangofestival mit großer internationaler Resonanz, immer am letzen Wochenende im Juli.

www.tango-astrid.de
www.queertangofestival-berlin.de
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KAATIE AKSTINAT – TANGO am VERTIKALTUCH

Kaatie AkstinatTANGONALE 2012, 20.-22. Juli 2012, ufaFabrik Berlin
KAATIE AKSTINAT – TANGO am VERTIKALTUCH

Samstag, 21. Juli und Sonntag, 22. Juli, jeweils 18:00

TANGO wird in sehr unterschiedlichen Formen präsentiert und findet Eingang in viele künstlerische Metiers. Eine höchst ungewöhnliche gleichwohl zauberhafte Performance zeigt auf der TANGONALE die Artistin KAATIE AKSTINAT am Vertikaltuch.
Mehr zu Kaatie auf: www.kaatieakstinat.de
Wo sie arbeitet, ist die Luft reichlich dünn. Die Berlinerin ist nicht Managerin in einem Unternehmen. Sie ist Luftartistin und arbeitet manchmal in bis zu zwölf Metern Höhe.

Zu diesem schwindelerregenden Job kam sie durch Zufall: Als Schülerin hatte sie in der Kreuzberger „Etage“, der Schule für Darstellende Künste, Artisten proben sehen. Aus Neugier meldete sie sich zum Grundkurs an, und nach dem Abitur wurde aus dem Hobby Ernst.
Sie besuchte drei Jahre lang die "Etage" im Fachbereich Bühnenartistik/Bühnenakrobatik. Dort lernte sie nicht nur Bodenakrobatik, Ballett, moderner Tanz, Jonglieren, Trapez, Schauspiel und Pantomime, sondern spezialisierte sich auf ihr heutiges Arbeitsfeld: das Vertikalseil. Daran schlängelt sie sich in atemberaubende Höhen und in rasantem Tempo hoch und lässt sich zuweilen völlig unerwartet fallen – sehr zum Erschrecken ihres Publikum, das ihr mit angehaltenen Augen dabei zusieht. Eine weitere Spezialität von ihr ist die Arbeit mit Vertikaltüchern, zwei elastischen Stoffbahnen.
Sie sammelte in den vergangenen Jahren viel Bühnenerfahrung. Ihre Nummern gestaltete sie selbst oder in einem Team. Manchmal tritt sie mit einer Partnerin auf. Außerdem hatte sie Auftritte im alten Tempodrom-Zelt, in der Staatsoper Berlin, im Wintergarten- und Chamäleon-Varieté.

Aber Akstinats Beruf erfordert viel Flexibilität. So war sie nicht nur in Berlin und Deutschland unterwegs, sondern auch in Europa, Thailand und Japan. Ihre Auftraggeber sind Varietés, Theater, Opernhäuser, aber auch Autohändler. Seit einigen Jahren kann die Künstlerin von ihrem Beruf leben. „Der Markt für Artisten ist in den vergangenen Jahren besser geworden, weil Varietés und Cabarets immer mehr in Mode gekommen sind. Außerdem suchen Unternehmen für Weihnachtsfeiern, Galas und Events Artisten."
Ihre Engagements bekommt sie nicht nur über eine Agentur, sondern durch Mund-Propaganda. Deshalb ist Geschäftstüchtigkeit gefragt, denn Akstinat muss ihr Honorar selbst aushandeln.

Aber natürlich sollte man auch sportlich sein, denn der Job erfordert viel Ausdauer. An normalen Tagen trainiert Akstinat rund vier Stunden. Bei Auftritten nur, um sich warm zu machen.

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