Film "No consigo olvidar"

Gabriela Sofía FloresTANGONALE 2012, 20.-22. Juli 2012, ufaFabrik Berlin
Sonntag, 22. Juli, 14:45
Interview mit Gabriela Flores, Filmemacherin
Im Anschluss: Präsentation ihres Films "No Consigo Olvidar" (Ich kann nicht vergessen) in der Galerie der ufaFabrik.

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Tel.: 017 692 985 119
Web: Kreuzberg - immer dem roten Faden nach

"Ich kann nicht vergessen" wurde 2009/10 unter der Regie von Sofía Gabriela Flores verfilmt. Von ihr stammt auch das Drehbuch. Produzentin ist Romina Russo, die Musik stammt von Villa Santiago Gil und Federico Vazquez. Montage: Cevasco Diego und Gabriela Sofia Flores. Kamera: Roberto Mancia Orlich.

No consigo olvidarDer Film kam unter besonderer Beteiligung des Maestros Alfredo Montoya zustande. Das barrio Pompeya verlieh dem Film die charakteristische Arrabal(Vorstadt)-Atmosphäre.

Die Geschichte handelt von der persönlichen Suche und der Schwierigkeit des Umgangs mit der Vergangenheit. María (Lola Guzman) nach langer Zeit zurück in den Stadtteil, in dem sie aufgewachsen ist. In den Straßen versucht sie vertraute Orte zu finden, bis sie zu einer geschlossenen Bar kommt. María sucht Zuflucht in einem alten Hotel, dort entscheidet sie, dass sie sich mit einem Teil ihrer persönlichen Geschichte auseinandersetzen muss, der bis zu diesem Moment an diesem Ort verborgen lag.

Gabriela Sofía Flores

Seit ihrer Jugend realisiert Sofia Gabriela Flores verschiedene Projekte in Zusammenarbeit mit der „Jorge Luis Borges-Stiftung" (Fundación Internacional Jorge Luis Borges). Sie nimmt Schauspielunterricht am renommierten Teatro San Martín (Buenos Aires), wo sie unter anderem bei dem international bekannten Schauspieler Julio Chavez lernt und beginnt ihr Studium der Künste (Artes Combinadas) an der Universidad de Buenos Aires (UBA). Nachdem sie am Kulturzentrum Konex (Buenos Aires) arbeitet, reist sie nach Peru, wo sie in Cuzco für mehrere Monate die dortige Kultur kennenlernt und erlebt. Im Jahr 2006 führt sie eine Reise nach Spanien und Italien. In Spanien arbeitet sie an der „Hispánica-Stiftung" (Fundación Alianza Hispánica), die bildende Künstler aus Lateinamerika fördert und danach an der „Akántaros-Vereinigung" (Asociación Akántaros) für Leseförderung. In Italien arbeitet sie an Übersetzungen für den Maler Alexander Kokocinski. Sie nimmt an einem Dokumentarfilmseminar von Patricio Guzmán teil und wird für den Workshop „Der Nicht-Schauspieler Psycophone" mit Philippe Asselin und Natalie de Corre im Kulturzentrum Casa Encendida in Madrid ausgewählt und nimmt an einem Workshop des Dokumentarfilmers Alan Berliner teil. 2008 kehrt sie nach Argentinien zurück und beginnt in Buenos Aires ein Regiestudium an der Universidad de Cine. 2012 schließt sie es ab. Im Jahr 2010 plant sie einen Kurzfilm (16 mm), der in Zusammenarbeit mit der Universidad de Cine entsteht. 2010 macht Sie auf Einladung der Fundación Internacional Jorge Luis Borges einen Kurzfilm für eine Installation auf dem Codigo País-Festival. 2010 macht sie einen Workshop im Rahmen des „Video Danza-Festivals" in Buenos Aires mit. Im selben Jahr beginnt sie eine Zusammenarbeit mit der Choreographin Teresa Dugan und nimmt an ihrem Workshop (Montaje coreografico en danza) teil. Sie arbeitet im audiovisuellen Bereich an deren Show „Como Pez en el agua" (Wie der Fisch im Wasser") mit. Zu Beginn des Jahre 2011 dreht sie den Kurzfilm Deja que te diga adios con los ojos („Lass mich mit den Augen ‚Auf Wiedersehen' sagen), das auf dem Herbstklang-Festival in Österreich gezeigt wird. Ende 2011 und im März 2012 zeigt sie ihre Arbeit Las Bernardas zusammen mit den Arbeiten der Montaje coreografíco. Im Juni 2012 macht sie ein Praktikum bei dem Festival „Lange Nacht der Autoren" am Deutschen Theater. Derzeit arbeitet sie an der Postproduktion ihres neuesten Werkes, einem Spielfilm (35 mm) mit dem Titel La más leve caricia (Die leichteste Liebkosung).

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